Aufgrund der Pandemie und der durch den starken Monsunregen schlechten Kartoffelernte im Sommer 2020 wurde auch das Bergdorf Lumsa stark gefordert. Uns wurde rasch bewusst, dass diese Situation für die Familien in dieser Region von Nepal ein grosses Problem werden könnte. Wir nahmen Kontakt mit Mingmar Sherpa auf und fragten ihn, wie wir in dieser Situation am besten helfen könnten. Wir entschieden uns für das Projekt «Miteinander Teilen» und organisierten Lebensmittel für die Dorf-Bevölkerung. Mit diesem Projekt konnten wir nicht nur Lebensmittel organisieren, sondern den Familien und Menschen im Bergdorf eine kleine «Freude schenken».
Für jede Familie wurde im Süden Nepals 30 kg Reis und Öl eingekauft. Ein Bauer transportierte 3 Tonnen Reis und Öl mit seinem kleinen Lastwagen, soweit es die Strasse zuliess. Den letzten Teil übernahmen die Männer vom Dorf und trugen die Lebensmittel in das auf 2700 Meter gelegene Bergdorf. Mingmar und Nima Sherpa unterstützten uns mit der Organisation und reisten persönlich an die Übergabe nach Lumsa.
Die Lebensmittel wurden von Nima und Mingmar in feierlichem Rahmen den auf dem Schulhof versammelten Familien überreicht. Der Bürgermeister von Lumsa und der Leiter der Region Tapting waren anwesend und teilten die Freude und Dankbarkeit mit den Menschen.
Dank grosszügigen Spenden aus der Schweiz, konnten wir im Bergdorf Lumsa «Freude schenken» und die tägliche Grundversorgung der Familien mit Lebensmitteln für ein paar Monate sicherstellen.